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Die Verbraucher fordern immer größere Bitrates für Internet, Telefon und TV.
Auch die Bundesregierung strebt eine flächendeckende Übertragungsrate von 50 MBit/s bis 2018 an. Schnell und wirtschaftlich lässt sich das mit der sogenannten „Fibre to the Curb“-Technik (FTTC) realisieren. Dabei sitzen die DSL-Vermittlungstellen via Glasfaser in Kabelverzweigern und verbinden die Haushalte über die bestehenden Kupferleitungen mit dem Netz. Rittal hat speziell für FTTC Multifunktionsgehäuse entwickelt, über die bis zu 3.600 Teilnehmer an das schnelle DSL angeschlossen werden können.
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FTTC (Fibre to the curb)
Die FTTC-Technik ist wie alle anderen FTTL-Techniken eine Glasfaseranschlusstechnik, bei der die Glasfaser im Anschlussbereich zwischen Ortsvermittlungsstelle und dem Schaltverteiler »am Bordstein«, geführt wird. Dort erfolgt über die optische Netzwerkeinheit (ONU), die sich in dem Schaltverteiler befindet, eine Signalumsetzung und die weitere Übertragung zum Teilnehmeranschluss über Kupferkabel.
Fiber to the Curb (FTTC) auch als Fiber to the Cabinet (FTTCab) bezeichnet, wird im Rahmen des (regionalen) Breitbandausbaus vorwiegend im städtischen Bereich verlegt und für das VDSL-Verfahren benutzt. Zu diesem Zweck werden auf den Hauptkabeltrassen parallel zu den Kupferleitungen Glasfasern verlegt und in den Kabelverzweigern (KVz) aktive DSL-Einheiten, die DSLAMs, installiert. Die überbrückbare Entfernung liegt bei ca.
550 m. Es stehen 32 bis 64 Breitbandzugänge zur Verfügung. Die Übertragungsgeschwindigkeit liegt im Upstream zwischen 2 Mbit/s und 12 Mbit/s und im Downstream zwischen 25 Mbit/s und 52 Mbit/s.
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